Dienstag, 10. November 2015

Beutel statt Plastiktüten

Als ich von der "Beutel statt Plastiktüten" Linkparty las, die auf dem Blog von Gabi die-kreativen-adern.blogspot.de gerade stattfindet, war ich spontan gezündet, mein auch schon lange vor mich her geschobenes Projekt endlich mal anzugehen. So ein bisschen Gruppendynamik, wenn auch nur virtuell, kann also sogar meine Motivation steigern.
Nicht das ich sonst gar mit Plastiktüten einkaufen gehen würde, nein es gibt schon Stoffbeutel bei uns, aber eben leider noch keine aus Eigenproduktion.
Als Schnitt habe ich das Freebook von Mariellasworld für eine Einkaufstasche verwendet. Im Freebook kann man zwischen langen und kurzen Henkeln wählen, ich habe mich für beide entschieden, denn gerade wenn der Einkauf etwas schwerer wird, finde ich es mit den zwei kürzeren Henkeln angenehmer zu tragen.
Die Henkel habe ich mit dem Dreifachgeradestich befestigt, das sieht gut aus und ist stabil - ist nur leider nicht auf meinen Fotos zu erkennen.



Gegen die wunderschönen Beuteln, die bei Gabi gezeigt werden, sind meine Streifenbeutel eher zweckmäßig und schlicht  - aber Streifen gehen ja bekanntlich immer.


Direkt nach der Fertigstellung sind wir gleich in die Apfelscheune gefahren, da gab es leckere Äpfel und Quitten.

Verlinkt bei: HoTCreadienstag und "Beutel statt Plastiktüten" bei "Die kreativen Adern"


Donnerstag, 5. November 2015

Frau Fannie glitzert

Es gibt ja so Schnitte, da kommt man nicht drum herum - so zumindest geht es mir. Da fällt mir ein Schnitt ein paar Mal ins Auge und ich denke, nein, du hast doch schon diesen und jenen Schnitt, die so ähnlich sind. Aber irgendwann erliege ich der Versuchung und kauf mir den Schnitt dann doch, so wie jetzt Frau Fannie von Schnittreif. Bei Frau Fannie war dies auf jeden Fall die richtige Entscheidung :).


Ich habe von Schnittreif schon einige Sommerteilchen genäht (siehe mein Post zum Urlaubskoffer), daher weiß ich, dass mir "M" dort immer ganz gut passt. Da ich aber bei langärmligen Shirts hin und wieder das Problem habe, dass mir die Ärmel zu eng sind, war ich hier vorsichtig und habe einen gut passenden Ärmelschnitt vor dem Zuschnitt auf den Frau Fannie Ärmel gelegt. So konnte ich mir die böse Überraschung ersparen und habe die Ärmel gleich ein bisschen erweitert. Außerdem habe ich das Oberteil und die Ärmel um jeweils 7 cm verlängert, da ich mit 1,78 m nicht dem Durchschnittsmaß entspreche, für die Schnittmuster im allgemeinen erstellt werden. Mit diesen Änderungen passt mir der Schnitt perfekt.

Von echtknorke habe ich den Trick mit dem durchgehenden Taschenfutter übernommen, da verwurschtelt nix mehr - ich habe das mit einem dünnen Futterstoff gelöst, der dann gleich die gesamte vordere Rockpartie bedeckt, so kraxelt der Rock auch nicht an der Strumpfhose hoch. Vielen Dank, liebe Bine!



Das Halsbündchen ist nach der Anleitung von Pattydoo (Shirt-Ausschnitt auf die “feine” Art).


Vernäht habe ich den schwarzen Glitzersweat von lillestoff, von dem bin ich absolut begeistert, das Kleid ist so gemütlich, ich würde es am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Die nächste Frau Fannie geistert mir schon durch meinen Kopf, wenn sie es dann auch bis in den Blog schafft, mache ich drei Kreuze.

Damit reihe ich mich heute endlich mal wieder beim RUMS mit ein.

Liebe Grüße
tamarilla

Mittwoch, 29. Juli 2015

mein Urlaubskoffer

Als ich vergangenen Mittwoch bei Sybilles Anmoderation zum Memademittwoch das Motto des kommenden Mittwochs las, war ich sofort gezündet. "Das packe ich in meinen Koffer" - besser hätte es für mich nicht kommen können. Nach einer absoluten vorurlaublichen Nähattacke, hätte ich Euch vermutlich bis Weihnachten mit meiner Sommer-Urlaubsgardarobe bebloggen können (zumindest in dem Rhytmus, indem ich es gewöhnlich schaffe zu posten). Genug der Vorrede, Ihr wollt ja schließlich meinen Kofferinhalt für eine Woche Łeba und eine Woche MeckPom sehen.

Die Rockbüx, schon lange auf meiner "to sew list", nun endlich fertig und heißgeliebt, gerade im Urlaub, wenn es etwas kälter ist, gibt es doch nichts Bequemeres! Vielen Dank an der Stelle an Monika aka Schneidernmeistern für den genialen Schnitt! Im Folgenden zu sehen mit einer FrauLuise aus rotem lillestoff Viscosejersey (der jedes Pölsterchen betont).


Wo ich gerade von Frau Schneidernmeistern schreibe, möchte ich Euch anschließend die beiden Else-Hoodies zeigen, ebenso unverzichtbar für einen kühleren Sommertag bzw. -abend.
Hier seht Ihr gleich noch eine Tasche aus beschichtetem Stoff vom Möbelschweden, welche ich mir bereits vor etlichen Jahren genäht habe.

Außerdem befinden sich einige FrauLuise von Schnittreif in meinem Koffer - ein Shirt, welches ich gern in jeder Farbe besäße. Zur Zeit in rot, petrol, weiß, rot mit Punkten, blau mit Punkten in meinem Kleiderschrank bzw. Koffer.





Auch aus dem Hause Schnittreif meine beiden FrauAntje Röcke in blau und schwarz - auf jeden Fall mit Suchtpotential, ähnlich der FrauLuise, nur hätte ich gern Taschen am Rock und bisher leider keine Idee, wie ich diese ergänzen könnte. Das Foto des schwarzen Rockes erspare ich Euch, er ist wirklich gar nicht fotogen.


Bei meinem Einkauf im Schnittreif Shop sprangen auch gleich noch FrauLizzy und FrauHennie mit in den Warenkorb. FrauHennie habe ich ohne Änderung genäht und bin mit der Passform absolut zufrieden. Bei FrauLizzy habe ich das Rückteil etwas enger zugeschnitten, so sitzt es mir angenehmer.
Passend zu FrauLizzy wollte ich gern einen Rock, dieser war sehr schnell genäht - eine FrauHilda von Hedinäht. Aufgrund von Stoffknappheit, nur mit jeweils einer Tasche - ohne Doppelung.



Nicht zuletzt gehören natürlich die bereits vorgestellten KimonoTees in meinen Koffer. Wunderbare Basics, egal ob zu Jeans oder Leinen, Rock oder Hose, für mich ein perfektes Sommershirt.



Schon fast selbstverständlich war, noch einmal einen Origami-Rock von kleinformat zu nähen. Sehr lange lag dieser wunderbare Streifenstoff gewaschen und gebügelt auf dem Gästebett. Eigentlich wollte ich daraus ein Kleid nähen, konnte mich aber nicht für einen Schnitt entscheiden. Irgendwann kam mir dann die Idee, wieder mal einen Origami-Rock zu nähen, zu dem ich hier passend eine FrauHennie kombiniere.



Ganz zum Schluss möchte ich Euch noch die drei Kleider vorstellen, die mit mir auf die Reise gegangen sind. Einerseits das bereits hier vorgestellte Gartenkleid, was sich auch ausgezeichnet für lange Autofahrten und Strandbesuche eignet. Zum anderen die Punktekleider, für die ich den Schnitt von einem Kaufkleid abgenommen habe und mit dem Ergebnis überaus zufrieden bin.  Beim roten Kleid hatte ich mich beim Berechnen des Stoffbedarfes für die Falten um 12 cm verrechnet und habe deshalb mittig ein Stück Stoff eingesetzt, ich finde es fällt kaum auf.





Danke, dass Ihr solange durchgehalten habt, ich freu mich jetzt auf einen Blick in Eure Urlaubskoffer beim Memademittwoch.

Mit zwei Urlaubsfotos verabschiede ich mich in meinen letzten Urlaubstag vor der Heimreise.

Feldrand in MeckPom. Gegend um den Peenestrom - Gebiet es sanften Tourismus ;)
Sonnenuntergang am Ostseestrand in Łeba.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wunschkleid zum MMM

Die möchtegern Gärtnerin in mir verlangte nach einer "zaungasttauglichen" Gartenbekleidung zum Unkrautzupfen und ähnlich erbaulichen Tätigkeiten. Zum einen sollte das Kleidungsstück schön luftig sein, andererseits aber bei den im Garten üblichen Bewegungsabläufen bequem, praktisch und nicht zu freizügig. Ein luftig leichtes Kleid entstand vor meinem bildlichen Auge.
Der Rock nicht zu kurz - wegen des Bückens, aber auch nicht zu lang, dass die Käsebeine vielleicht in der bürofreien Zeit doch mal ein paar Pigmente entwickeln können. Ähnliche Voraussetzungen musste auch das Oberteil erfüllen.

Vom Oberteil her entsprach der kostenlose Schnitt Lady Topas von Mialuna ziemlich genau meinen Vorstellungen. Dieses habe ich nach der ausführlichen Videoanleitung genäht und ein Bündchen mit Rock ergänzt. Für das Rockteil diente mir der Schnitt Frau Hilda von Hedi näht - ohne Taschen und mit ein paar Zentimetern Mehrweite - damit er sich auch für den Spagat über dem Erdbeerbeet eignet. Da das Rockteil dann doch erheblich weiter war, als ich den Jerseybundstreifen hätte dehnen wollen, habe ich mit dem Differentialtransport der Overlock den gesamten Rockbund eingekräuselt. Danach passten Rock und Bündchen gut zusammem.





Gleich nach der Fertigstellung habe ich die Bestimmung des Kleides ausgiebig getestet und bin total begeistert, von meinem neuen Gartenkleidchen. Wenn auch noch nicht getestet, gebe ich damit ganz bestimmt auch im Liegestuhl ein fantastisches Bild ab ;)

Sonnige Grüße
Tatjana

Verlinkt beim MeMadeMittwoch.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Im Kimono Tee-Wahn

Auf meinem Blog war es ja die vergangenen Wochen wieder recht ruhig - nicht dass ich nicht genäht hätte, aber die Krux mit den Fotos - Ihr kennt das ja. Und somit wurden es Woche für Woche mehr Kimono Tees - die ich Euch heute in geballter Ladung präsentiere.



Genäht habe ich die Shirts nach dem kostenlosen Schnittmuster Kimono Tee von MariaDenmark in Größe M - ohne Nahtzugabe, jedoch um in paar Zentimeter verlängert. Hals- und Armausschnitte nur umgeklappt und mit der Cover festgenäht. Das Blockstreifenshirt - welches ich Miri aus dem wunderbaren lillestoff nachgenäht habe, hat ein Bündchen bekommen - bei allen anderen wurde der Saum nur umgeschlagen. Am grauen Shirt habe ich mich mal mit Covernähten versucht - das ist leider auf dem Foto nicht so gut zu erkennen.
Ich kann mir gut vorstellen, das Shirt auch mal mit Belegen am Halsausschnitt zu nähen, ein blaues und eins mit größeren Punkten und ein rotes und........... fehlen mir noch. Im Wahn.

Damit reihe ich mich heute endlich mal wieder beim RUMS ein.

Liebe Grüße
Tatjana


Donnerstag, 16. April 2015

Else gewickelt


Eigentlich wollte ich aus dem Else-Schnitt von Schneidernmeistern wie bei madebymiri gesehen einen Cardigan nähen. Dazu habe ich einen wunderbar fließenden dünnen Strickstoff in dezentem grau (einer neuen Farbe für mich) beim lokalen Ka*stadt eingekauft. Dieser Stoff schien perfekt für mein Vorhaben. Dann überkam mich beim Zuschneiden die Idee, daraus eine gewickelte Else zu probieren.
Dazu habe ich das Vorderteil nicht im Stoffbruch zugeschnitten sondern als 2 Einzelteile und die Kanten am eigentlichen Stoffbruch um gut 10 cm verschoben. Die oberen Enden der Vorderteile wollte ich mit Knöpfen befestigen. Das funktionierte aufgrund des dünnen Stoffes jedoch nicht so gut, deshalb habe ich sie an den Schulternähten jeweils festgenäht. Die Ärmel habe ich extra überlang zugeschnitten, ich dachte es passt ganz gut dazu.
Seht selbst:




Die Kanten sind nur mit der Overlook als  „3-Faden-schmale Rollnaht“ versäubert, am unteren Saum gefiel mir das aber nicht, sodass ich dort den Saum noch gecovert habe.


Mit Tuch gefällt es mir eigentlich am besten (bis auf die vielen Falten am Bauch!).

Damit geselle ich mich zu den kreativen Damen beim RUMS und bin schon ganz gespannt, was es heute alles zu sehen geben wird.

Liebe Grüße
Tatjana

Donnerstag, 9. April 2015

Pintuck mit versteckter Else - mein Nähcamp 2015-Projekt

Lange, wirklich sehr lange lagen die 2 m sehr dünnen, dunkelblauen Leinens in meinem Schrank und ich habe mich nicht ran getraut. Geschweige denn hatte ich eine Idee, welcher Schnitt dieses Stoffes würdig wäre. Aber dann, kurz vor dem Nähcamp stolperte ich über das Pintuck Kleid und sofort stand fest, wenn ich es schaffe, die alte Ottobre irgendwo her zu bekommen, wird dies mein Nähcamp-Projekt 2015.

Vielen Dank an der Stelle an Christine, die so lieb war, mir die Ottobre 5/2008 mit nach Berlin zum Nähcamp zu bringen.


Zur Vorbereitung las ich einige Hinweise im Netz zur Umsetzung des Kleides. So fand ich in zahlreichen Beiträgen die Aussage, dass man den Reißverschluss im Rücken aufgrund der Weite des Kleides weglassen kann. Das kam mir sehr entgegen und ich habe mutig diese Empfehlung beherzigt - und es funktioniert wunderbar. Außerdem fand ich Tipps für die Verarbeitung der Biesen. So werden die unteren Nahtenden nicht vernäht, sondern nur nach innen gezogen und dort verknotet.

verknotete Biesennähte von innen
Das habe ich auch so gemacht, dabei habe ich mit der mittleren Biese begonnen, diese umgebügelt und anschließend schmal abgesteppt. Anschließend die nächste Biese abgemessen(!), umgebügelt und abgesteppt usw. das war eine wahrlich sportliche Aktion zwischen Nähmaschine und Bügelbrett bei insgesamt 11 Biesen, aber die Mühe hat sich gelohnt, ich bin total begeistert von meinen perfekten Biesen.

Ursprünglich ist außerdem im Schnitt vorgesehen, Gürtelschlaufen für das Bindeband in die Seitennaht einzunähen. Darauf habe ich verzichtet und stattdessen ein ellenlanges Bindeband genäht, welches ich mir bei Bedarf um den Leib wickeln kann. Ohne Bindeband könnte man das Kleid auch tragen, allerdings finde ich, sieht man damit ein bisschen schwanger aus – mal sehen, ob mich das stört.

Weiterhin war vorgesehen, die Ärmel etwas zu raffen - auch darauf habe ich verzichtet. Dafür habe ich mir beim Halsausschnitt etwas mehr Mühe gegeben und diesen mit einem Beleg verarbeitet.

 
Bei der Anprobe fiel mir dann leider auf, dass der wunderbare aber sehr dünne Leinenstoff etwas zu durchscheinend ist, was zur Folge hatte, dass ich ein passendes Unterkleid benötigen würde - um mich überhaupt zu trauen, das Kleid anzuziehen.
Ein Unterkleid zu kaufen kam nicht Frage, im Hinterkopf hatte ich den Mrs. Jones Schnitt aus meiner Ottobre 05/2014. Beim genaueren Hinsehen hat mich der Schnitt mit seinen Abnähern und doppellagigen Stoffteilen abgeschreckt und ich sehnte mich nach etwas Bekanntem. Zum Beispiel nach dem Else-Schnitt - der wird ja gerade gern auch mal verwandelt - warum also nicht auch in ein Unterkleid?! Deshalb habe ich mir meinen Else-Schnitt so umgebastelt, dass er nun schmale Träger hat. Da ich überhaupt keinen Plan hatte, welches Material unter dem luftigen Leinen überhaupt für ein Unterkleid infrage kam, lies ich mich im K*stadt beraten. Mir wurde ein Wirkfutter empfohlen – die Zusammensetzung habe ich leider vergessen, aber die Damen meinten, darin würde man nicht schwitzen. Na mal sehen.

ganz mutig zeig ich Euch sogar ein Foto von der sonst versteckten Else

Verarbeiten lies sich das Material ganz gut. Die offenen Kanten habe ich mit einer schmalen Rollnaht versehen und die Seitennähte mit der Overlock verschlossen.


Ich finde es jetzt perfekt, der Sommer kann kommen, damit ich mein Pintuck Kleid bald ausführen kann.
Jetzt führe ich es erstmal zum RUMS und bins schon ganz gespannt, was die anderen Damen so präsentieren, um die Sonne heraus zu locken.

Liebe Grüße
Tatjana

Mittwoch, 8. April 2015

Nähcamp 2015 - es war so schön

Es war das zweite Nähcamp, welches Elke Puls organisiert hatte und an dem ich teilnehmen durfte. Nach dem ersten Camp im vergangenen Jahr hatte mich der Alltag so schnell wieder, dass ich nicht zum Posten darüber gekommen war. Das wollte ich aber dieses Jahr auf keinen Fall versäumen, deshalb lest Ihr nun hier meinen Beitrag.


Dieses Jahr bekam Elke bei der Organisation Unterstützung durch Catrin vom Stoffbüro und Marie von Mariegemachtes. An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön – es war toll, was ihr auf die Beine gestellt habt!

Offizieller Beginn war am Samstag 9 Uhr – bis dahin hatten die meisten der 40 Teilnehmerinnen bereits ihren Nähplatz aufgebaut und „alte Bekannte“ begrüßt. Schnell war auch der Kontakt zu den neuen Teilnehmerinnen hergestellt – da gab es keine Unterschiede.
Nach einer allgemeinen Begrüßungsrunde wurden uns die "special guests" vorgestellt: Marion Zens von komood, bei der man sich im Vorfeld zu einer Farb- und/oder Stilberatung anmelden konnte. Die Nachfrage war sehr groß – egal ob Gruppensitzung oder Einzeltermin - ich konnte mich jedoch nicht entscheiden und habe somit die Zeit für mein Nähprojekt verwendet.
Sabine Schneiderlein von Smilla (einem sehr tollen Nähladen in Berlin Schöneberg), war im vergangenen Jahr als Teilnehmerin beim Nähcamp dabei, dieses Jahr stand sie uns allen mit Rat und Tat zur Seite – vielen lieben Dank Sabine, das war wunderbar!
Weitere super sympathische „Berühmtheiten“ aus dem Nähuniversum waren auch mit dabei: Ina von Pattydoo, Monika von Schneidernmeistern und Silke von Schnittchen, von denen uns auch Schnitte zur Verfügung gestellt wurden und wir sie mit unseren Fragen dazu löchern konnten – einfach traumhaft.

Außerdem warteten wieder zahlreiche Überraschungen auf uns. Der Raum war mit wunderschönen Nosh-Stoffen dekoriert, wo sich jede ein Stückchen abschneiden durfte.

Für mich bzw. meine Tochter habe ich diesen NOSH Bio Jersey mit Dreirädern ausgewählt.

Auf den Tischen fand jede Nähcamperin ein goodie-bag, mit einem Kissen-Nähbuch „Kissenkult“ aus dem Hause EMF (Editon Michael Fischer), einem Stoffpäckchen vom Stoffbüro (das war eigentlich zum Wichteln vorgesehen – das habe ich völlig verpasst – jetzt ist der Termin um – und ich streichel die schönen Stoffe und habe dabei ein bissel schlechtes Gewissen), sowie einem Gutschein für einen Einkauf bei Schneidernmeistern.

Aus dem Hause smilla wurden wir mit der aktuellen Ausgabe der handmadekultur sowie einem Päckchen Gütermann-Soffe im wunderschönen „ring a roses“-Design überrascht.

Nach der Vorstellungsrunde stürzten wir uns alle in unsere Nähprojekte bzw. den einen oder anderen Plausch ähm… Erfahrungsaustausch.
Das Hotel (Dorint in Berlin Adllershof) versorgte uns vorzüglich mit Kaffee, Häppchen, Mittagessen und vielen anderen schönen Leckereien sowie einem erstklassigen Service!
Zum Abendessen spazierten in ein Steakhouse in Adlershof - zwar leider bei nicht so tollem Wetter - trotzdem tat mir die Bewegung zur Abwechslung sehr gut. Nach dieser Stärkung zog es mich und etliche andere nachtaktive Damen noch einmal zurück an Ihre Nähplätze bzw. an die Hotelbar.
Gut ausgeruht konnte es dann am nächsten Morgen weiter gehen. Viele Nähprojekte wurden fertiggestellt, beratschlagt, anprobiert und bewundert. Mittags packten die ersten schon zusammen und so löste sich die ganze wunderbare Veranstaltung so langsam auf und alle traten ihre mehr oder weniger weiten Heimwege an.

Zuvor aber hieß es, "Aufstellen zum Gruppenfoto", welches uns Elke anschließend zur Verfügung gestellt hat. Denn, wie Ihr vielleicht bemerkt habt, war ich zu sehr mit Nähen beschäftigt, sodass ich kein eigenes Foto hier zeigen kann - aber wie man in den Blogs der anderen Teilnehmerinnen so liest, bin ich da kein Einzelfall.

Mein Nähprojekt an diesem Wochenende war das fast schon legendäre Pintuck Kleid aus einer alten Ottobre 5/2008, die ich jedoch nicht besitze. In der Nähcamp-Facebook-Gruppe fand ich sehr schnell mehrere Damen, die die Zeitschrift mitbringen wollten. Somit war mein Nähplan für das Wochenende gerettet. Zum Kleid werde ich aber morgen einen extra Post verfassen.   

Bleibt mir nun mich noch einmal für das wundervolle Wochenende zu bedanken, bei den 3 Organisatorinnen, bei den Sponsoren sowie bei allen Teilnehmerinnen. Ich freue mich darauf, euch alle hoffentlich beim nächsten Nähcamp wieder zu treffen!

Liebe Grüße
Tatjana

Donnerstag, 12. März 2015

LIV Sommer Basic

Der Sommer steht vor der Tür - wir können es alle kaum noch erwarten. Mit dem Schwung der Vorfreude versuche ich jetzt, in den Sommer-Nähmodus zu kommen.
Zurzeit kommt irgendwie kaum was unter meiner Maschine hervor, sodass ich froh bin, Euch ein im letzten Sommer genähtes Basic Shirt zeigen zu können.
Es ist wieder eine LIV von Pattydo - schlicht in schwarz und rot gehalten.


Hier habe ich zum ersten Mal diese Fake-Covernähte ausprobiert und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die Bündchen habe ich alle als Rollbündchen genäht, was den Falschherum-Effekt noch einmal verstärkt.
Meine Befürchtungen, dass ich darauf angesprochen werde, weil es so aussehen könnte, dass ich mein T-Shirt falsch herum anhabe, haben sich nicht bestätigt.

Was die anderen kreativen Damen zu zeigen haben, seht Ihr beim RUMS.

Donnerstag, 5. März 2015

Verliebt in HHL „Girls love Daisies“


Als ich vor einiger Zeit beim Stöbern das traumhafte Hamburger Liebe Stöffchen „Girls love Daisies“ sah, war es um mich geschehen. Diesen Stoff musste ich haben, sofort!
Gesagt, getan und wenige Tage später kam ein kleines Päckchen mit dem Traumstoff in Babycord und Jersey bei mir an. Der Babycord ist sehr fein, und wirklich sehr gut für einen Rock geeignet. Der Jersey wäre mir für ein Oberteil zu dick, für aufgesetzte Taschen oder Röcke kann ich ihn mir gut vorstellen.

Mir war sofort klar, dass daraus meine zweite Frau Hilda (klick hier für Frau Hilda 1) werden musste. Die praktischen Hinguckertaschen habe ich aus dem Jersey genäht und abgesetzt mit einem türkisen Jerseystreifen, der farblich eigentlich dem inneren der Blumen ähnelt. Leider ist das dank schlechter Lichtverhältnisse und Blitzlicht nicht so richtig zu erkennen. In natura "knallt" das Türkies nicht so sehr, sondern setzt einen angenehmen Kontrast.

Gesäumt habe ich mit elastischem Schrägband, was zur Folge hat, dass sich der Rock unten ein bisschen zusammenzieht. Dies war so nicht geplant - gefällt mir aber trotzdem.


Heute zeige ich Euch mal für meine Verhältnisse ungewohnt viele Bilder und freue mich auf ein sonniges Wochenende, wo hoffentlich ein paar Fotos im Garten bei strahlendem Sonnenschein für meine kommenden Posts geknipst werden.





Damit reihe ich mich heute endlich mal wieder im donnerstäglichen RUMS ein.

Liebe Grüße
tamarilla