Donnerstag, 20. November 2014

Bethioua meets Frau Hilda

Da ja der zweite Durchlauf eines genähten Kleidungsstückes meist schneller von der Hand geht, wollte ich im Gegensatz zur sehr farbenfrohen ersten Frau Hilda (hier) ein farblich etwas dezenteres Pendant schaffen. Deshalb kann ich Euch heute meine zweite Frau Hilda in freundlichem Schwarz präsentieren. Zur Auflockerung habe ich die Taschensäume mit bunt gepunkteten Viskosejersey abgesetzt.
Dieser Rock schrie förmlich nach einem passenden Kombioberteil. Zur Auswahl standen folgende Schnitte: Joana von Farbenmix, Liv von Pattydoo oder Bethioua von Pulsinchen. Die beiden Erstgenannten habe ich schon mal genäht (hier und hier vorgestellt), Bethioua stand auf meiner Wunschliste und hat das Rennen gewonnen.
Über die Wahl bin ich sehr glücklich. Der Schnitt ist traumhaft, gerade mal 14 Seiten, die waren schnell gedruckt und zusammengeklebt. Von der Passform bin ich ebenso begeistert, ich finde Bethioua ist etwas Besonderes, ohne dass sie umständlich zu nähen ist.

Sorry für die schlecht belichteten Bilder - Ihr wisst ja, der Herbst ist Schuld!

Nun geselle ich mich mit meiner Herbstkombi zu den anderen kreativen Damen beim heutigen RUMS.

Mittwoch, 19. November 2014

Im Else-Fieber

So, nun bin auch ich vom Else-Fieber erfasst. Etliche Else Varianten habe ich in anderen Blogs bestaunt und mich gefragt, ob mir dieses Kleid auch so gut stehen würde.
Nach Catrins Elsen (hier und hier) war es endgültig um mich geschehen und kaum hatte ich mich versehen kamen 60 Seiten aus meinem Drucker.
Kurzer Schock.
Als ich mich wieder gesammelt hatte, las ich die Anleitung und fand heraus, dass nur 30 Blätter pro Größe zusammenzukleben waren. Das Schnittmuster (hier) wird in Doppelgrößen angeboten, da man bei Jersey die kleinere und bei Sweat die größere Größe verwendet.
Leider kann ich die Nahtzugabe nicht per Augenmaß zuschneiden, darum habe ich überall noch 1 cm ringsherum angezeichnet und dann die Teile ausgeschnitten. Im Schnittmuster sind 2 verschiedene Ausschnittvarianten enthalten, deshalb habe ich die entsprechenden Seiten doppelt ausgedruckt und falte die nicht benötigte Variante weg.
Das Oberteil habe ich (aufgrund meiner 178 cm) um 4 cm verlängert, indem ich analog der Anleitung zum Anpassen der Rocklänge das Oberteil auseinandergeschnitten und 4 cm (+Klebekante) eingefügt habe. Auf eine Saumzugabe konnte ich verzichten, damit das Kleid nicht zu lang wird.
Mein Ziel war es, eine möglichst tragebare Variante aus einem Probestoff zu nähen, um herauszufinden, ob der Schnitt mir überhaupt steht. Dazu habe ich zu einem Viskosejersey aus meinen Beständen gegriffen, der eines schlichten Schnittes bedurfte. Wie es dazu kam, dass ich diesen Stoff je kaufte, kann ich mir nicht erklären, in seiner Farben- und Mustervielfalt sucht er seinesgleichen vergebens in meinem Schrank.

Das Zuschneiden des flutschigen Viskosejerseys hat nicht so viel Freude bereitet, hielt sich aber aufgrund der übersichtlichen Schnittteileanzahl (4) in Grenzen.
Meine Überlegungen zur Ärmellänge sind noch nicht abgeschlossen. Zunächst habe ich überlange Ärmel (ohne Daumenloch) zugeschnitten und werde mir noch überlegen, ob ich sie auf 3/4 kürze, oder es mir genügt, die Ärmel hochzuschieben.
Zusammengenäht war das Kleid recht schnell, einzig am Halsausschnitt mit Beleg habe ich ein bisschen tüfteln müssen. Ich kenne ja die Belegverarbeitung am Halsausschnitt bereits von den Sophies, die ich genäht habe (hier und hier), aber der Else-Anleitung nach wird der Beleg nicht an den Außenstoff genäht, sondern nur per Hand an den Schulternähten befestigt. Das sah bei mir immer verschoben aus, sodass ich den Beleg (analog zur Sophie) festgenäht habe.



Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - die Passform ist klasse, das Kleid ist schick und trotzdem gemütlich - sicherlich aufgrund meines Stoffes nicht alle Tage zu tragen, aber ich bin mir sicher, es werden weitere Elsen folgen.

Weitere Elsen versammelt bei der Schneidermeisterin und viele andere auch sehr schicke Sachen heute wieder beim MMM.

Donnerstag, 13. November 2014

Frau Hilda im Herbst

Obwohl ich eher ein Sommermensch bin, hat der Herbst durchaus etwas Gutes für mich. Ich kann meine Käsebeine unter dicken Strumpfhosen verstecken und trage deshalb im Herbst und Winter viel lieber Röcke, als im Sommer.
Von etlichen wunderschönen Frau Hildas anderer Bloggerinnen inspiriert, habe ich mir das Schnittmuster in Hedis dawanda-Shop gekauft, dann gleich gedruckt, geschnitten und losgenäht.
Ich bin total begeistert.
Einerseits vom Schnitt und der Nähanleitung und andererseits, dass ich beim Zuschneiden des (für mich eher untypischen) quietschebunten Musterstoffes auf den Musterverlauf geachtet habe.

Vorsichtig habe ich den Rock erst mal zusammengesteppt, um dann festzustellen, dass mir die zugeschnittene M perfekt passt. Einzig die Rocklänge habe ich gleich in XS zugeschnitten - wegen der Wohlfühlrocklänge.
Den Saum habe ich mit Saumband "SY" vom Möbelschweden einfach umgebügelt. Eigentlich wollte ich ja mal den Blindstichfuß meiner Nähmaschine ausprobieren. Aber so kurz vorm Ziel noch mit fummeligen Experimenten anzufangen... neee, vielleicht beim nächsten Mal.

Entschuldigt die schlecht belichteten Fotos,
der Herbst ist schuld mit seiner Dunkelheit.


 Weitere herbstliche Kreationen findet Ihr wie immer beim RUMS.




Donnerstag, 16. Oktober 2014

gepaspelter Amy Lemming

Es hilft ja nix, der Herbst ist da und dementsprechend müssen wir wohl wieder wärmere Sachen nähen, um sie auch anziehen zu können. Als Einstieg in den Herbst habe ich mir einen Rock nach dem Schnittmuster Amy von Farbenmix genäht.
Den Schnitt habe ich bereits einige Male genäht, arbeite aber an der Anpassung meines Schnittes an meine Bedürfnisse. Bei meiner ersten Amy habe ich (aus Faulheit) das Futter weggelassen - damit trägt sie sich nicht ganz so schön. Bei der zweiten (die hat den Weg noch nicht in den Blog geschafft) habe ich auf Taschen verzichtet, dafür ein Futter eingenäht. Diese trägt sich zwar mit dem Unterrock besser, aber mir fehlen die Taschen doch sehr. Zwischendurch hatte ich den Schnitt mal "abgewandelt" und einen Ballonrock daraus genäht, der läuft an der Stelle außer Konkurrenz, da nicht mehr viel vom eigentlichen Schnitt übrig ist.

Doch nun zur aktuellen Amy. Ich habe beim Stöbern durch die Nähblogs schon einige Modelle mit Paspeln gesehen. Das sollte nun meine Amy auch bekommen. Paspeln hatte ich noch nie genäht und war ziemlich gespannt. Eigentlich war es nicht so schwer, bis auf die Stellen, wo viele Lagen Stoff übereinander kamen. Eine weitere Schwierigkeit besteht für mich nach wie vor beim Reißverschluss. Trotz Videoanleitung und größtmöglicher Sorgfalt wird die Naht nicht gerade, ganz zu schweigen vom oberen Abschluss. Deshalb werde ich versuchen, dass der Bund der nächsten Amy mit einem Knopf-Bügel endet.

passende herbstliche Oberteile fehlen noch

mein Paspelstolz ganz nah

Noch ein paar Worte zum Unterrock. Da dachte ich, besonders schlau zu sein, indem ich den Unterrock separat nähe, um diesen dann auch unter anderen Röcken tragen zu können. Das ist allerdings bei so einem kurzem Rock schlicht gesagt totaler Quatsch, da ich ständig beunruhigt bin, ob nicht doch hier oder da etwas vom Unterrock hervorblitzt. Deshalb bin ich jetzt am Überlegen, ob ich den Unterrock nicht doch noch irgendwie in den Rock geheftet bekomme. Vermutlich müsste ich das dann von Hand nähen, was ich gar nicht leiden kann.

Schöne Dinge der anderen kreativen Damen findet Ihr wie immer beim RUMS.

Herbstliche Grüße
Tatjana

Donnerstag, 3. Juli 2014

abgekuckt, gekämpft, fertig, glücklich ....

Da bei uns dieses Jahr vermehrt Feste zu feiern sind, war ich monatelang auf der Suche nach einer Inspiration für ein schickes Kleid - welches nicht zu sehr aufgetakelt aussieht und trotzdem etwas Besonderes ist. Vor ein paar Wochen sah ich bei La Schnuffte DAS KLEID ein Simplicity 4116. So sollte es werden und so ist es auch geworden. Ich hoffe La Schnuffte sieht es mir nach, dass mein Kleid ihrem verdammt ähnlich sieht.
Ich habe mir noch nie ein Kleid genäht, Reißverschlüsse sind auch noch nicht meine große Leiderschaft, aber ich war trotzdem zuversichtlich dieses Projekt in den mir verbleibenden drei Wochen bis zur ersten Festivität bewerkstelligen zu können. Auf dem Stoffmarkt bekam ich den Traumstoff zum Schnitt.
Super war auch, dass der Schnitt zwar kostenlos ist, andererseits englisch.... wie heißt es so schön "man wächst mit seinen Aufgaben".

Sicherheitshalber habe ich ein bzw. zwei Probekleider genäht - das war auf jeden hilfreich, um nicht den Traumstoff zu ruinieren. Bei der Größenauswahl habe ich mit meiner Standard 38, also 12 begonnen, dann die Nahtzugabe weggelassen und letzten Endes an der Weite des Oberteils ganz schön viel weggenommen, die Abnäher angepasst, 2 cm Länge beim Oberteil hinzugegeben und den Kragen etwas verkleinert.

Erfreulicherweise konnte ich mir den Reißverschluss ersparen, mit ein bisschen gezuppel komme ich auch so ganz gut in das Kleid hinein :)


Da auf dem Schnittmuster auch ein Taschenschnitt drauf war, habe ich gleich noch die passende Tasche genäht. Die Idee war, den Taschengriff aus dem selben Material herzustellen, wie den Gürtel für das Kleid. Dazu fand ich in der Stoffabteilung vom Karstadt eine dicke rote Kordel, nur hatte die für die Taschengriffe zu wenig Stand. Also habe ich vorm Annähen der Griffe einen dickeren Draht mittig in die Kordel geschoben - damit sind die Griffe perfekt.
Beim Gürtel bin ich mir allerdings nicht so sicher, ob mir das mit der Kordel gefällt. Deshalb habe ich mir aus dem Taschenfutterstoff noch einen kleinen Gürtel genäht.


Und wegen der Festlichkeit haben wir den "Kettenbastelladen" besucht und nach großen Entscheidungsschwierigkeiten schöne Ketten für die bevorstehenden Feiereien zusammen bekommen. Hier seht Ihr mein Werk:


Schöne Dinge der anderen kreativen Damen findet Ihr wie immer beim RUMS.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ahoi! Liv-Origami-Kombi

Heute möchte ich Euch meine maritime Sommerkombi vorstellen. Der Rock ist nach dem Origami-Schnitt von kleinformat (hier) genäht - mit ein paar kleinen Änderungen. Die Länge habe ich um ca. 10 cm auf meine Wohlfühlrocklänge gekürzt und die Taschen habe ich weggelassen (das mache ich nicht noch einmal, denn ich brauche doch Taschen).
Das Oberteil ist der Schnitt Liv von Pattydoo (hier) - auch den habe ich mir etwas angepasst. Zum einen musste ich etwas Länge zugeben, zum anderen habe ich das Shirt nach unten etwas begradigt - es stand zuvor ein bisschen unschön ab.
Trotz meiner Anpassungen mag ich die beiden Schnitte ausgesprochen gern und werde Euch sicherlich noch den einen oder anderen Origami-Rock oder das eine oder andere Liv-Shirt hier zeigen.

Käsebein trifft Sonnenschein...
Was die anderen kreativen Damen so zu zeigen haben, seht Ihr beim heutigen RUMS.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sophie No. 2 - mit Folgen!

Hoch motiviert vom Ergebnis und den zahlreichen positiven Kommentaren zu meiner ersten Sophie (hier), habe gleich im Anschluss mit Sophie No. 2 begonnen. Geduldig habe ich im Zimmer der Tochter auf dem Teppich das Schnittmuster auf den flutschigen Stoff angezeichnet und dann mit der Schere zugeschnitten - alle anderen sonst überlichen Methoden erwiesen sich als nicht geeignet. Bei den Belegen habe ich mir diese Prozedur etwas erleichtert, indem ich erst die Bügeleinlage aufgebügelt habe und anschließend die Belege ausgeschnitten habe.
Wieder erwartend lies sich der Stoff mit der Nähmaschine (innov-is 350) recht gut nähen, ganz im Gegenteil zur Overlock (Singer). Die wollte nicht, erst recht nicht an den komplizierten Stellen. Da sie mir schon öfter mal Ärger gemacht hat, werde ich mich von ihr trennen. Kurz und schmerzlos. Vor einer Weile dachte ich noch, wir könnten uns arrangieren, aber nein!
Dem Ärger nicht genug, musste ich bei der Anprobe feststellen, dass ich beim Stoffkauf doch mehr Augenmerk auf die Stoffzusammensetzung und nicht nur die Optik legen muss. Ich weiß nicht, was das für ein Stoff ist, aber vermutlich ist eine ganze Menge Synthetik drin, denn er trägt sich nicht sehr angenehm.


Trozdem gefällt sie mir angezogen ganz gut und deshalb gehe ich jetzt mit Sophie No. 2 ab zum donnerstäglichen RUMS und zeige sie Euch.

Schnittmuster: Sophie von Schnittchen
Anpassungen: siehe hier
Stoff: Zusammensetzung unbekannt und furchtbar vom Ka*stadt

Mittwoch, 7. Mai 2014

MMM #002 - die erste Sophie

Inspiriert durch Catrin vom Stoffbüro, die auf dem Nähcamp so eine wunderschönes Webware Shirt trug (Sophie von Schnittchen), habe ich mir diesen Schnitt auch gekauft. 
Dabei habe ich zum ersten Mal Belege verarbeiten müssen, das war gar nicht so schwer.
Da ich mir mit der Größe etwas unsicher war, habe ich ein Probeteil genäht, und festgestellt, dass mir die 36 gut passt (sonst trage ich eher 38) - und im Rücken sogar etwas zu weit ist. Da das Shirt erfreulicherweise ohne Knöpfe oder Reißverschluss auskommt, habe ich mich vorsichtig an die Anpassung des Rückenteils gemacht und es nach unten hin ein paar Zentimeter enger geschnitten. Das hat gut funktioniert und jetzt bin ich mit der Passform auch sehr zufrieden. Trotz meiner 1,78 cm musste ich das Shirt in der Länge nicht anpassen.


Es wäre schön, wenn die Kette dazu passen würde :(
Es trägt sich ganz wunderbar und es werden garantiert noch weitere Sophie´s dazu kommen.

Was die anderen kreativen Damen so zu zeigen haben seht Ihr hier.

Mittwoch, 19. März 2014

MMM #001 - Senf-Ballon

Heute endlich, nachdem ich mir lange genug die Nase in den Blogs anderer platt gedrückt habe, mein allererster MMM-Post. Ich freue ich mich, nun auch dabei sein zu können, auch wenn ich noch nicht so sehr im Frühlings-Modus nähe. Denn ich liebe es, meine Käsebeine unter blickdichten Strumpfhosen zu verheimlichen und Stiefelchen dazu zu tragen. Somit passe ich kleidungstechnisch gesehen zumindest zum derzeitigen Herbstwetter.

Schon lange träumte ich in zahlreichen schlaflosen Nächten von einem Ballonrock. Und da ich bei meiner Senf-Amy (hier) viel Freude an dem wunderbar zu nähenden Baumwollstoff hatte, der Rest vom Stoff jedoch nicht für ein Jäckchen ausgereicht hätte, habe ich mich entschieden, daraus einen Ballonrock zu nähen.

Leider fand ich keinen Schnitt, der mich so richtig überzeugte. Somit habe ich kurzerhand den bewährten Amy-Schnitt rausgeholt und das Rockhinterteil als Grundlage genommen. Diesen dann verlängert und etwas mehr ausgestellt. Und schon war mein Ballon-Schnitt für den Außenrock fertig. Den Innenrock habe ich auf der selben Grundlage begonnen, jedoch die A-Form etwas begradigt sowie die Länge verkürzt. Aus welchem Stoff der Innenrock ist, kann ich gar nicht sagen. Irgendwas flutschiges, was sich trotzdem ganz gut hat nähen lassen. Als Bund habe ich schlichten schwarzen Jersey verwendet.

Innenrock

Ich liebe diesen Rock, weil er so bequem ist. Allerdings finde ich die Farbe ziemlich speziell. Aber da mein Kleiderschrank gut mit Teilchen in freundlichem schwarz bestückt ist, finden sich zahlreiche Möglichkeiten als Farbzwilling dem Kartoffelkäfer Konkurrenz zu gehen. HELAU.

Jetzt ist immernoch ein bisschen Stoff übrig. Perfekt wäre eine Tasche, aus schwarzem Kunstleder und dem senffarbenen Baumwollstoff. Aber momentan habe ich noch keine Idee, wie sie aussehen soll.

Und was die anderen kreativen MMM-Damen so vorzustellen haben seht Ihr hier.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Sport Frei! Joana

Das ist jetzt meine zweite Test-Joana. Die erste wird vermutlich nie getragen - somit auch nicht gezeigt werden. WARUM? Zum einen ist mir der Ausschnitt viel zu weit, zum anderen die Unterarme viel zu eng nein, ich mache keinen Kraftsport. Außerdem habe ich bei den Ärmeln den Fadenlauf nicht beachtet - mir gefiel es vom Musterverlauf so besser. Blöde Idee, denn in Kombination mit den eh zu engen Unterärmeln dehnten sich diese dann natürlich auch nicht in die richtige Richtung. Learning by doing... oder so!
Nun aber mal zur aktuellen Joana. 

Die zweite Joana  hat jetzt 1cm breitere Unterärmel und einen engeren Kragen. Von der Passform her gefällt sie mir jetzt besser, von der Farbkombination erinnert sie mich eher an ein Sportoberteil.
Zur Rettung könnte ich mir Sternapplikationen vorstellen. Was meint ihr?

Samstag, 22. Februar 2014

Senf-Amy

Mein erstes Werk, was ich Euch vorstellen möchte, ist meine Senf-Amy. 

Ungefüttert aus einem recht stabilen Baumwollstoff (vom Karstadt). Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden, bis auf ein paar Kleinigkeiten. 

Beim Einnähen des Reißverschlusses habe ich die Stofflagen irgendwie falsch übereinander sortiert, was zur Folge hat, dass der Reißverschluss in der Tasche endet. Das fand ich dann jedoch ganz witzig, somit konnte ich das Ende auch nicht sichtbar vermasseln.
Außerdem hätte ich lieber einen senffarbenen Gürtel mit schwarzer Paspel, aber dazu fehlt es mir gerade an einer passenden Schnalle sowie am schwarzen Stoff für die Paspel. Solange muss erst einmal der Gürtel einer Kaufjacke herhalten.
Verändert habe ich lediglich die Rocklänge, diese musste ich etwas kürzen, um auf meine Wohlfühlrocklänge zu kommen.
Den Schnitt nähe ich auf jeden Fall in der einen oder anderen Variante wieder.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Zweiter Schritt

Nachdem ich mir gefühlte zwei Jahre die Nase in zahlreichen Nähblogs plattgedrückt habe, bin ich nun endlich auch unter den öffentlich bekennenden Stoffsüchtigen zu finden. Den ersten Schritt habe ich bereits im November 2013 geschafft und meinen Blog gegründet, heute nun der zweite Schritt, den ersten Eintrag zu schreiben und zu hoffen, dass das Layout irgendwie passt.